Zwetschgenschildlaus

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Die Zwetschgenschildlaus (Parthenolecanium corni) ist die am häufgsten auftretende Schildlausart in Deutschland. Sie ist an Reben, aber auch an vielen Obstbäumen, Strauchbeeren und einigen anderen Laubgehölzen zu finden. Die ausgewachsenen (adulten) Weibchen, die bis zu 6 Millimeter groß werden können und ein stark gewölbtes, kugeliges Erscheinungsbild aufweisen, sind für das Auge des Betrachters am auffallendsten. Sie sind glänzend braun gefärbt. Wie bei allen Napfschildläusen sind ihre Körper fest mit dem überdeckenden und schützenden Schild verwachsen. Unter diesem Schild legen die Weibchen im Frühjahr ihre Eier ab. Dann sterben sie selbst ab. Die sich unter dem Schild entwickelnden Larven schlüpfen im Juni, verlassen das Schild und wandern an Blätter und junge Triebe, um dort Pflanzensaft zu saugen. Die Zwetschgenschildlaus ist zur Parthenogenese fähig.