Vogelabwehr

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Die Vogelabwehr zur Verhütung von Traubenfraß kann im Weinbau mit unterschiedlichen Methoden durchgeführt werden. Die Vertreibung von Starenschwärmen aus den Weinbergsgemarkungen durch eine organisierte Abwehr (Weinbergshut) ist prinzipiell möglich. Es muss jedoch gewährleistet sein, daß die betreffenden Gemarkungen während des gesamten Tages von einer ausreichenden Zahl Feldhütern begangen werden, die bei Bedarf die Vogelschwärme mit Pyrotechnik vertreiben können. Weitere abschreckende Maßnahmen sind die Anwendung von Schreckschussapparaten, phonoakustischen Scheuchen und Ultraschallgeräten. Wichtig beim Einsatz der genannten Geräte ist die Einhaltung der jeweiligen Anleitungen und gesetzlichen Vorschriften. Fachgerecht montierte Kunststoffnetze sind die derzeit sicherste Abwehrmethode gegen Fraßschäden durch Vögel. Man unterscheidet Traubenzonennetze und Netze, die den gesamten Weinberg überspannen, wobei für beide Typen konkrete Vorgaben hinsichtlich Maschenweite, Montage etc. eingehalten werden müssen. Alle anderen Maßnahmen wie Greifvogelattrappen, Schreckbänder oder ähnliches haben keine zuverlässige Wirkung.

Einzelnachweise


Literaturverzeichnis

  • Schumann, F. (1998): Weinbaulexikon. Meininger Verlag GmbH, Neustadt an der Weinstraße: 294 Seiten, ISBN 3-87524-131-2.