Vitipendium:Artikel

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Artikel

Wie in der Wikipedia sollen in Vitipendium die Themen der Artikel nicht auf die klassischen Enzyklopädien beschränkt werden, sondern Allgemeinenzyklopädien, Fachlexika und akutelles Zeitgeschehen miteinander vereinen. Da es sich bei Vitipendium um ein Gartenbau-Lexikon handelt, ist eine Konzentration auf im Gartenbau relevante Themen wünschenswert, aber es ist nicht von vorneherein ausgeschlossen, auch andere Ideen und Themen mit einzubringen. Da Vitipendium ins Leben gerufen wurde, um Wissen zu vermitteln und nicht nur ungefilterte Informationen, werden gewisse Mindestanforderungen an einen Artikel gestellt (siehe auch: Gute Artikel schreiben).

Das Wichtigste im kurzen Überblick:

  • ein Artikel erklärt einen Begriff oder ein Thema
  • ein Artikel stellt die Inhalte nicht wertend dar (siehe Neutraler Standpunkt)
  • ein Artikel sollte in ganzen Sätzen geschrieben sein
  • ein Artikel ist mit Quellen, Literaturnachweisen und/oder Fußnoten zu versehen
  • ein Artikel ist nicht geeignet, eine wissenschaftliche Abhandlung zu veröffentlichen (
  • ein Artikel ist kein Versuchsbericht (Unveränderbarkeit der Inhalte ist nicht gewährleistet
  • ein Artikel enthält keine konkreten Beratungsinhalte wie z.B Warndienst, Preisbarometer, Wetterhinweise usw.
  • ein Artikel wird von vielen Autoren geschrieben, deren Mitarbeit in der Versionsgeschichte nachvollziehbar ist


Thema

Sicherlich eignet sich nicht jedes Thema für einen Eintrag in Vitipendium. Ein Artikel sollte im Idealfall für eine größere Gruppe interessant sein. Natürlich gibt es in Vitipendium auch Raum für die kleinen, speziellen Wissens-Nischen, die vielleicht nur für eine handvoll Leute einen Wert darstellen. An die Grundprinzipien und Richtlinien in Vitipendium hat sich jeder Autor bei der Erstellung eines Artikels zu halten. Die Ausschlusskriterien ergeben sich daraus, was Vitipendium nicht ist. Daneben gibt es inhaltliche Anforderungen an einen Artikeln in speziellen Themenbereichen. Werden diese nicht erfüllt, sozusagen die Relevanzkriterien nicht erfüllt, könnte der Artikel auch mit einem Löschantrag von anderen Autoren versehen werden. Deswegen gilt: Je unbekannter das Thema, desto besser sollte der Startartikel sein.

Der Autor sollte sich vor dem Anlegen eines neuen Artikels fragen, ob sich das Thema nicht sinnvoller in einen übergeordneten Artikel einarbeiten lässt. Andernfalls kann der Leser durch die Atomisierung der Inhalte den Zusammenhang nicht mehr erkennen, und es entstehen sehr viele Artikel, die entweder sehr kurz oder in weiten Teilen redundant sind. Die Artikel sollten zu anderen gleichartigen Artikeln kompatibel sein.


Inhalt und Form

Jeder Artikel in Vitipendium erklärt einen Begriff oder ein Thema. Ganz wichtig: Ein Artikel muss inhaltlich sein Thema definieren. Der Leser wird wahrscheinlich nicht immer wissen, was der Gegenstand des Artikels ist. Daher ist das Liefern einer Definition die erste Aufgabe einer jeden Enzyklopädie. Wünschensert ist natürlich etwas mehr als eine Kurzdefinition. Das Ziel, andere Autoren oder Leser mit Ihrem Thema zu fesseln, ihnen eine Mehrwert zu bieten und sie zur Mitarbeit anzuregen, sollten Sie nicht aus den Augen verlieren (siehe auch Gute Artikel schreiben).

Der Artikel sollte in ganzen Sätzen und prägnant geschrieben sein. Sie kennen die vier "W"s? WER, WANN, WAS und WIE! Wenn der Artikel Lust zum Weiterschreiben macht, wird das WIE in der Regel später automatisch beantwortet werden. Die Quelle, aus der die Behauptungen stammen, sollte angegeben werden – sei es als Weblink unter Weblinks, als Literaturangabe unter Literatur, als Fußnote unter Einzelnachweise oder Belege oder im Bearbeitungskommentar Zusammenfassung und Quelle.

In den Artikeln sollen die Inhalte nach Möglichkeit nicht wertend dargestellt werden. Zum Beispiel wäre die Textpassage ... ist die allerbeste Düngungsmethode für .... wesentlich konfliktfreier und neutraler formuliert, wenn Sie lautet ... erwies sich als optimale Düngungsmethode für ... . Sie als Autor schreiben einen Artikel aus einem gewissen Interesse und haben selbstverständlich dazu eine subjektive Meinung. Dennoch ist es für ein Wiki wie Vitipendium wichtig, dass die Inhalte der Artikel neutral geschriebenen werden, damit alle Standpunkte unvoreingenommen dargestellt werden können. Wichtig ist die korrekte Widergabe der Thematik ohne die persönliche Meinung. Jeder Autor neigt zu einer gewissen Subjektivität und vertritt in der Regel einen bestimmten Standpunkt. Dieser sollte bei der Verfassung eines Artikels allerdings nicht zum tragen kommen. Für Ihre persönliche Meinung zu einem Sachverhalt finden Sie Raum auf den Diskussionsseiten oder auf der eigenen Benutzerseite.

Wissenschaftliche Abhandlungen und Versuchsberichte sind keine wünschenswerten Artikel in Vitipendium. Diese Ausführungen behandeln für die Mehrzahl der Leser das Thema viel zu komplex und in der Regel unverständlich. Ein weiterer und entscheidender Punkt betrifft die Veränderbarkeit durch andere Autoren, also die Zitierbarkeit der Veröffentlichung. In Vitipendium kann ihnen niemand garantieren, dass ein wisschenschaftlicher Bericht oder ein Versuchsbericht nicht von anderen Autoren verändert wird. Daher raten wir Ihnen hiermit ganz offiziell davon ab. Vorstellbar wäre eine Beschreibung des Themas und eine Zusammenfassung ihrer Erkenntnisse, belegt durch den Verweis auf ihre Arbeit, die sie in einem anderen Medium (z.B. hortigate) veröffentlich haben. Oder sie hängen ihre Ausarbeitung als pdf-Dokument an den Artikel an, in dem der Leser nach Bedarf nährere Informationen finden kann.

Genausowenig ist Vitipendium eine Plattform für konkrete Beratungsinhalte wie Warndienste, Sortenempfehlungen, Wetterhinweise, Preisbarometer etc.. Diese Fakten erfüllen nicht die Anforderungskritierien für eine Enzyklopädie.

Was nicht gerne in Vitipendium gesehen wird, sind Artikel über die eigene Person (Selbstdarstellung oder Selbstverherrlichung). In diesem Fall ist es sinnvoller abzuwarten, bis jemand anderes den Artikel schreibt. Selbst kann man die Bedeutung der eigenen Person bzw. der eigenen Unternehmung nicht objektiv einschätzen. Des Weiteren werden Inhalte mit rechstradikalem Hintergrund, pornographischen Abbildungen oder Texten sowie Verleumdungen lebender und verstorbener Personen nicht geduldet.


Umfang

Vitipendium ist wie die Wikipedia nicht wie eine gedruckte Enzyklopädie vom Gesamtumfang her begrenzt und braucht sich daher nicht darauf zu beschränken, nur Fakten zu beschreiben. Stattdessen sollen auch Gründe und Zusammenhänge erklärt werden. Dies kann in manchen Fällen zu einem Umfang von 50 kB und mehr führen, bevor der Artikel als komplett angesehen wird; in anderen Fällen, etwa bei sehr schlechter Faktenlage, kann aber auch schon nach wenigen Sätzen alles geschrieben sein, was überhaupt zum Thema bekannt ist.

Wie lang ein Artikel sein muss, kann pauschal nicht beantwortet werden. Jeder Artikel muss bereits bei seiner "Schöpfung" das Thema angemessen und in sich ausgewogen darstellen. Kurze Artikel müssen inhaltlich aus guten und aussagekräftigen Sätzen bestehen. Problematisch wird die Angelegenheit, wenn die Artikel kurz und schlecht sind. Hierbei lässt sich auf die Erfahrung der Wikipedia zurückgreifen: Ein Artikel, der beispielsweise nach einer halbherzigen Definition, die womöglich nur einen Nebenaspekt nennt, gleich zur Kritik übergeht, ist in den meisten Fällen sehr unausgewogen. Die Entwicklungsgeschwindigkeit eines Artikels lässt sich nicht vorhersagen. Meist reicht es schon, wenn sich eine Person mit dem Thema intensiv auseinander setzt. In der Regel sind zwei bis drei Personen notwendig, um den Artikel als hervorragend zu klassifizieren. Anstatt viele kleine Artikel anzulegen beschäftigen Sie sich lieber mit einem Thema so lange, bis Sie kein Material mehr dazu finden - lieber einen guten als viele schlechte!


Wer ist der Autor?

Bei kooperativ geschriebenen Artikeln sind die ursprünglichen Autoren und Autorinnen oft nicht mehr auszumachen, da sie in der Versionsgeschichte durch jede Bearbeitung weiter nach unten verschoben werden. Zudem ist nur schwer nachweisbar, von wem die Information eigentlich kommt. Sieht man es vom Standpunkt des Wiki-Prinzips aus, ist dieser Effekt mehr als wünschenswert, da die Artikel das Interesse der Gemeinschaft geweckt haben und sich viele Autoren an der Optimierung des Artikels beteiligen. In Vitipendium geht es wie in anderen Lexika in erster Linie um die Wissensvermittlung, und nicht darum, wer den Artikel geschrieben hat. Wir hoffen, dass alle Autoren mit Sorgfalt und Kompetenz die Artikel in Vitipendium bearbeiten, unabhängig von ihrem Bekanntheitsgrad. Sollten Sie möglicherweise dem Inhalt eines Artikels nicht vertrauen, da Sie beispielsweise in der Versionsgeschichte nur "unbekannte" Autoren vorfinden, ist es sinnvoll, auch die Quellenangaben des Artikels in die Beurteilung mit einfließen zu lassen.


Open Text

Die Eigentums- und Copyright-Problematik "freier Texte " sollte in Vitipendium nicht unerwähnt bleiben. Da viele Leute zu den Inhalten beitragen, ist die Frage zu klären, ob jemand Anspruch auf das Copyright einzelner Artikel oder gar der ganzen Sammlung rekalmieren kann. Autoren können in Vitipendium ihre Artikel schützen lassen, so dass eine weitere Berabeitung anderer Personen ausgeschlossen werden kann. Allerdings könnte dies bei fortwährender Durchführung auf vermehrten Protest aus der Vitipendium-Gemeinschaft treffen (siehe auch Die Phiolosphie eines Wikis). In Vitipendium sind die Inhalte unter der Creative Commons Attribution-Noncommercial-Sharealike Lizenz verfügbar.


Siehe auch

Anleitung von Wikipedia zu Artikeln