Ertragsregulierung

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Eine Ertragsregulierung kann notwendig sein, wenn auf leistungsstarken Standorten bei hochertragsfähigen Rebsorten und Klonen oder in Jahren mit idealen Ertragsvoraussetzungen die gesetzlich zulässigen Hektarhöchsterträge weit überschritten werden. Dabei sollten sowohl die Reduzierung des Ertrages als auch die Sicherung oder Steigerung der Erntegutqualität gleichermaßen angestrebt werden. Langfristig wirksame Methoden, wie die Erweiterung des Standraumes oder ertragsschwächere Klone, werden wohl nur im extremen Einzelfall zur Anwendung kommen. Üblich ist die Ertragsregulierung durch Anpassung der Anschnittstärke sowie direkte Ertragsreduzierung durch Entfernen von Trauben (Ausdünnen, Teilentfruchten). Mengenertragsmindernd wirkt in aller Regel auch das Hinauszögern des Lesetermins, da es zu Fäulnis und Wasserverdunstung durch poröse Beerenhaut kommt.

Einzelnachweise


Literaturverzeichnis

  • Schumann, F. (1998): Weinbaulexikon. Meininger Verlag GmbH, Neustadt an der Weinstraße: 294 Seiten, ISBN 3-87524-131-2.