Anwenderschutz

Aus Vitipendium
Wechseln zu: Navigation, Suche

Seit März 2018 werden bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln bestimmte Vorschriften zum Gesundheitsschutz von Anwendern, Arbeitern und unbeteiligten Dritten (Anwohner, Umstehende und Verbraucher) als Anwendungsbestimmungen festgesetzt. Die Regelung wird auf neue Zulassungsbescheide angewendet, bestehende Zulassungen sind davon nicht berührt. Durch die Änderung von Kennzeichnungsauflagen bei früheren Zulassungen zu Anwendungsbestimmungen hat sich der rechtliche Status geändert. Die Missachtung der Vorschriften stellt nun eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Die neuen Anwendungsbestimmungen beziehen sich auf den Schutz von Arbeitern bei Nachfolgearbeiten.

Maßnahmen zum Schutz des Anwenders

Zum sachgerechten Pflanzenschutz gehört, unnötige Risiken für den Anwender zu vermeiden. Das heißt, auch sich selbst zu schützen, denn der unsachgemäße Umgang mit Pflanzenschutz-mitteln kann beim Anwender zu gesundheitlichen Schäden führen. Deshalb haben Behörden, Berufsgenossenschaften und Industrie gemeinsam ein Anwenderschutzkonzept entwickelt, dass Schutzmaßnahmen dort empfiehlt, wo sie wirklich erforderlich sind. Aus eigenem Interesse ist dem Anwender anzuraten, die vorgeschriebenen Anwenderschutz-maßnahmen einzuhalten, denn schädigende Wirkstoffe können durch Verschlucken, Einatmen und Hautkontakt in den Körper gelangen. Eine akute Vergiftung ist eine Vergiftung auf Grund einmaliger Aufnahme einer größeren Giftmenge. Eine chronische Vergiftung ist eine Vergiftung auf Grund der Aufnahme geringer Giftmengen über einen längeren Zeitraum. Dies macht sich oft erst nach Jahren bemerkbar (schleichende Vergiftung). Die Beachtung der folgenden Punkte trägt dazu bei, die Gefahren für den Anwender und seine Mitarbeiter so gering wie möglich zu halten:

  • Kinder, schwangere Frauen, stillende Mütter oder Personen mit Verletzungen (offenen Wunden) dürfen Pflanzenschutzmittel nicht anwenden. Auszubildende sind zu beaufsich-tigen.
  • Während des Umganges mit Pflanzenschutzmitteln nicht essen, trinken oder rauchen. Die Einnahme von Nahrungs- und Genussmitteln ist erst nach Ablegen der Schutzkleidung und sorgfältiger Körperreinigung gestattet. Vor, während und unmittelbar nach der Arbeit keinen Alkohol trinken.
  • Bei der Durchführung von Pflanzenschutzmaßnahmen ist der Gefährdungsbereich von unbefugten Personen und Haustieren freizuhalten.
  • Die Durchführung der Arbeiten sollte möglichst in den frühen Morgenstunden oder ge-gen Abend erfolgen. Bei Hitze und Schwüle besteht erhöhte Vergiftungsgefahr.
  • Köder (z.B. zur Bekämpfung von Mäusen) dürfen nur so ausgelegt werden, dass sie für Kinder und Tiere nicht erreichbar sind.
  • Zum Abmessen der Pflanzenschutzmittel sind Messgeräte zu verwenden, die nur für diesen Zweck bestimmt sind. Die notwendige Waage oder der Messzylinder sind entspre-chend zu kennzeichnen und zusammen mit den Pflanzenschutzmitteln aufzubewahren.
  • Zum Anteigen der Spritzbrühe sind solche Geräte zu verwenden, die einen Hautkontakt vermeiden lassen.
  • Um das Einatmen von Dämpfen oder Stäuben zu vermeiden, ist beim Abwiegen und An-teigen ein zugelassener Schutz der Atmungsorgane (Mundschutz, Halbmaske/Vollmaske mit Filter) zu tragen. Die Staubentwicklung sollte möglichst gering gehalten werden. Dazu dient die Verwendung von Granulaten anstelle pulverförmiger Mittel, der Einsatz pulverförmiger Mittel in wasserlöslichen Folienbeuteln sowie das Vorhandensein einer Einspülvorrichtung am Spritzgerät.
  • Möglichst im Freien arbeiten; in geschlossenen Räumen für gute Durchlüftung oder Ab-saugung sorgen.
  • Spritzer auf der Haut sofort mit Wasser abwaschen; mit Pflanzenschutzmitteln durch-nässte Arbeitskleidung sofort wechseln.
  • Zugelassene Schutzkleidung tragen! Schutzkleidung muss allen Arbeitskräften, die mit Pflanzenschutzmitteln umgehen, zur Verfügung gestellt werden. Die für den Betrieb verantwortliche Person hat darauf zu achten, dass die Schutzkleidung getragen wird.


Arbeitskleidung

Beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln ist immer intakte Berufs- oder Arbeitskleidung zu tra-gen. Diese besteht aus einer langen Hose und einer langärmeligen Jacke oder einem langärme-ligen Arbeitsanzug. Das Material sollte aus Baumwolle und Polyester mit einem Polyesteranteil von mindestens 65% bestehen (≥ 245 g/qm). Alternativ kann Arbeitskleidung der DIN EN ISO 27065 verwendet werden. Spezifische Schutzkleidung – Pflanzenschutz Falls in der Gebrauchsanleitung eines Pflanzenschutzmittels weitergehende Auflagen hinsicht-lich spezifischer Schutzkleidung aufgeführt sind, muss diese eine der folgenden Normen ent-sprechen:

  • DIN 32781 „Schutzkleidung –Schutzanzüge gegen Pflanzenschutzmittel“
  • EN 14605 (Typ 4) „Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien –Leistungsanforderungen an Chemikalienschutzanzüge mit flüssigkeitsdichten (Typ 3) oder spraydichten (Typ 4) Verbindungen zwischen den Teilen der Kleidung.“
  • prEN ISO 27065 „Schutzkleidung —Leistungsanforderungen an Schutzkleidung für die Anwender von flüssigen Pflanzenschutzmitteln sowie Personen für Nachfolgearbeiten“

Zertifizierte Schutzkleidung für den Pflanzenschutz kann durch folgendes Symbol auf der Kleidung/Verpackung kenntlich gemacht werden (Symbol 3126, ISO 7000):

Alternativ zum Schutzanzug kann eine Ärmelschürze plus Arbeitskleidung bei Tätigkeiten eingesetzt werden, bei der nur die vordere Körperseite dem Pflanzenschutzmittel ausgesetzt ist, z.B. beim Ansetzen der Spritzflüssigkeit oder beim Verlassen der Fahrerkabine während einer An-wendung. Eine Übersicht von Schutzkleidung kann unter folgendem Link eingesehen werden: https://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Downloads/04_Pflanzenschutzmittel/BVL-PSA-Datensammlung.pdf?__blob=publicationFile&v=15

Handschuhe

Sie sollen undurchlässig für Wasser, Mineralöl und organische Lösungsmittel sein und aus kunststoffbeschichtetem Gewebe mit dichten (verschweißten) Nähten oder nahtlos aus Kunst-stoff bestehen und mindestens 290 mm lang sein. Bei Verwendung von zertifizierten Schutz-handschuhen Pflanzenschutz mit dem Symbol 3126 (s.o.) sind alle Anforderungen abgedeckt. Die Handschuhe dürfen keine Risse, Löcher oder poröse Stellen haben. Nach dem Gebrauch sollten sie gründlich abgewaschen und das Wasser der Spritzflüssigkeit hinzugefügt werden. Lederhandschuhe und Baumwollhandschuhe mit Lederbesatz auf den Handflächen schützen die Hände nicht gegen flüssige Präparate. Handschuhe müssen griffsicher und reißfest sein und sind beim Ansetzen der Spritzflüssigkeit immer anzuziehen. Untersuchungen haben ergeben, dass die Wirkstoffaufnahme über die Hände, insbesondere beim Ansetzen der Brühe, den größ-ten Anteil an einer Wirkstoffbelastung des Körpers hat. Für Nachfolgearbeiten können auch Textilhandschuhe mit einer Teil-Beschichtung auf Handfläche und Fingerkuppen oder Einmal-Handschuhe mit dem Erlenmeyerkolben-Symbol verwendet werden.

Fußkleidung

Die Fußkleidung soll für Staub, Flüssigkeiten und giftige Stoffe undurchdringlich und gegen die verwendeten chemischen Präparate beständig sein (Hinweise in der Gebrauchsanweisung be-achten). Lederschnürschuhe gewähren genügend Schutz, wenn sie gegen Staub und Flüssigkeit ausreichend dicht sind. Werden Lederschuhe stark verunreinigt, besteht die Gefahr, dass Che-mikalien das Leder durchdringen. Diese Schuhe dürfen dann nicht mehr verwendet werden. Gummistiefel bieten in dieser Hinsicht größere Sicherheit.

Schutzbrille

Die Augen sind gegen eine Kontamination durch konzentrierte Pflanzenschutzmittel und Spritz-brühen zu schützen. Eine Vollsichtschutzbrille mit seitlich geschlossenem Rand bietet einen aus-reichenden Schutz gegen Stäube, Spritz- und Sprühtropfen. Eine gute Schutzbrille schränkt den Blickwinkel nicht ein, beschlägt nicht - auch bei längerem Tragen- und kann über der normalen Korrekturbrille getragen werden. Übliche Korrektur- oder Sonnenbrillen bieten keinen ausreichenden Schutz.

Atemschutz

Bei der Anwendung von vielen Pflanzenschutzmitteln ist der Schutz der Atmungsorgane (Atem-schutz) erforderlich (siehe Gebrauchsanweisung):

  • beim Ansetzen der Brühe (auch im Freien) aufgrund der möglichen Staubentwicklung bei pulverförmigen Mitteln sowie beim Ansetzen und Ausbringen flüssiger Mittel zum Schutz gegen Dämpfe
  • in dichten hohen Pflanzenbeständen oder bei Arbeiten mit Stäubemitteln
  • beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln in geschlossenen Räumen.

In der Praxis werden Halbmasken, Vollmasken, Atemschutzhelme und Schlepperkabinen mit Filtereinrichtungen zum Schutz der Atemwege eingesetzt. Partikelfilter gibt es in den Leistungsklassen P1, P2 und P3, sie schützen nur gegen Partikel. Bei Gasfiltern gibt es auch drei verschiedene Klassen (A1, A2, A3), sie schützen gegen Gase und Dämpfe. Die Halbmaske mit Steckfilter schützt die Atmungsorgane und eignet sich nur zum Einsatz im Freien. Filter der Bezeichnung A1-P2 (kombinierte Filter gegen organische Gase und Dämpfe mit geringer Aufnahmekapazität und feste, flüssige Teilchen mit mittlerem Rückhaltevermö-gen) sind hierfür ausreichend. Es gibt auch filtrierende Halbmasken mit der Bezeichnung FFA1-P2 und FFP2 (reiner Partikelfilter), bei denen der Filter nicht ausgetauscht und die Maske, nachdem der Filter erschöpft ist, entsorgt werden muss. Da bestimmte giftige Stoffe auch die Augen gefährden und über die unbedeckte Gesichtspartie eindringen können, sind die Augen mit einer Schutzbrille und die unbedeckten Körperteile so klein als möglich zu halten. Halbmas-ken aus Papiervlies zugelassener Partikelfilter (P2) eignen sich nur zum Abwiegen pulverförmiger Mittel und zum Stäuben im Freien. Beim Ausbringen von Spritzbrühen wird das Filtervlies schnell durchnässt und die Aufnahme der Spritzflüssigkeit über die Schleimhäute in Mund und Rachen möglich. Halbmasken aus Papiervlies sind unwirksam gegen Gase und Dämpfe. Die Vollmaske schützt die Augen, die Atmungsorgane und die Gesichtshaut. Vollmasken mit Kombinationsfiltern (Schraubfilter A2-P3, Filter gegen organische Gase und Dämpfe mit mittle-rer Aufnahmekapazität und feste, flüssige Teilchen mit großem Rückhaltevermögen) sind beim Abwiegen von Pflanzenschutzmitteln, beim Ansetzen der Brühe in geschlossenen Räumen sowie zur Ausbringung in geschlossenen Räumen wie z.B. Gewächshäusern zu tragen. Einen sehr guten Schutz bieten Atemschutzhelme. Über die Filtereinheit wird mittels eines Ventilators ständig Frischluft in den Helm gefördert, wodurch ein leichter Überdruck entsteht, der einerseits die Atmung erleichtert (kein Atemwiderstand) und andererseits verhindert, dass schadstoffbelastete Umgebungsluft in den Helm eindringen kann. Die Stromversorgung wird über die Schlepper-Elektrik oder wieder aufladbare Akkus gewährleistet. Atemschutzhelme sind ungeeignet beim Abwiegen, Ansetzen und Ausbringen der Brühe in geschlossenen Räumen.

Möglicher Ersatz persönlicher Schutzausrüstung (PSA) durch Fahrerkabinen
Fahrerkabinen der Kategorie 2, 3 und 4 ersetzen den Schutzanzug, die Schutzhandschuhe, den Augen- bzw. Gesichtsschutz, die Kategorien 3 und 4 zusätzlich den Atemschutz, wobei die Kategorie 3 keinen ausreichenden Schutz bietet gegen gasförmige Schadstoffe.

Die für den Anwender angenehmste Lösung ist eine dichte Schlepperkabine mit filtrierender Belüftungseinrichtung. Die Filtereinsätze werden heute als Sonderausstattung von allen Kabinenherstellern angeboten. Je nach Belastung ist ein Filter rasch gesättigt. Demgemäß kann ein Filterwechsel schon nach kurzer Einsatzdauer notwendig werden. Bei gesättigten Filtern sind die Schadstoffgehalte in der Kabinenluft höher als in der Außenluft.

Schutz von Arbeitern bei Nachfolgearbeiten

Die durch Sprüh- oder Spritzanwendung behandelten Flächen dürfen erst nach Abtrocknung des Pflanzenschutzmittelbelages wieder betreten werden. Falls die Risikobewertung ein besonderes Risiko auch nach dem Abtrocken feststellt, können besondere Anwendungsbestimmungen mit folgenden Auflagen festgesetzt werden:

  • Art der Schutzausrüstung, die zu tragen ist - Lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk (SF 275- und 277-Auflagen); Schutzhandschuhe können hinzukommen (SF 276-und 278-Auflagen)
  • Zeitraum nach dem Abtrocknen, in dem die Schutzausrüstung zu tragen ist – 2 / 4 / 7 / 14 / 21 / 28 Tage (z.B. SF 276-4 WE) oder bis unmittelbar vor der Ernte (SF 275-VE) oder bis einschließlich Ernte (z.B. SF 276-EEWE)
  • Kulturgruppen, für die die Schutzausrüstung gilt - z. B. Weinbau, Gemüse, Obstbaumkul-turen und Ackerbaukulturen (z.B. SF 276-4WE, WE = Weinbau)
  • Unter Umständen die Begrenzung der täglichen Arbeitszeit auf 2 Stunden (SF 277- und 278-Auflagen)

Es gelten zudem die bisherigen SF-Auflagen. Alle Auflagen sind zu finden unter: https://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Downloads/04_Pflanzenschutzmittel/PSM_Kodeliste.pdf?__blob=publicationFile&v=5

Verhalten bei Vergiftungsunfällen

Wenn sich bei der Arbeit Kopfschmerzen, Schweißausbruch, Übelkeit oder andere auffällige Gesundheitsstörungen bemerkbar machen, muss die Arbeit umgehend beendet werden. Der Arzt muss sofort benachrichtigt oder aufgesucht werden. Bei schweren Vergiftungen ist der Rettungswagen zu rufen, um den Vergifteten so schnell wie möglich in ein Krankenhaus zu bringen. Zusätzlich müssen Erste-Hilfe-Maßnahmen ergriffen werden:

  • Bis zum Eintreffen des Arztes bzw. Rettungswagens ist es wichtig, den Vergifteten sofort im Freien oder in einem gut belüfteten Raum in stabile Seitenlage zu bringen.
  • Dem Arzt die Pflanzenschutzmittelpackung und Gebrauchsanweisung vorlegen.
  • Zu viel Bewegung oder Anstrengung vermeiden.
  • Bei Bewusstlosigkeit Atemweg freimachen (Kopf in den Nacken - überstrecken).
  • Beengende oder mit Mittel behaftete Kleidung entfernen.
  • Gesicht und Haut mit Wasser und Seife reinigen.
  • Augen mit fließendem Wasser spülen.
  • Den Vergifteten warm halten.
  • Niemals bei Vergiftungsunfällen Milch, Eiweißprodukte, Rizinusöl oder Alkohol geben und keine Hausmittel anwenden.
  • Bei Vergiftungen von Haustieren sofort den Tierarzt rufen. Futterreste, Kot und die Packung des Präparates, das die Vergiftung vermutlich ausgelöst hat, aufbewahren und vorzeigen.

Bei Verdacht auf Vergiftung beraten u.a. folgende Informations- und Behandlungszentren:

MAINZ
Giftinformationszentrum (GIZ)
der Länder Rheinland-Pfalz und Hessen
Klinische Toxikologie
Universitätsklinikum
Langenbeckstraße 1
55131 Mainz
Tel.: 06131/19240 (Notruf); 06131-23 24 66 (Infoline)
Fax: 06131/23 2468
mail@giftinfo.uni-mainz.de
http://www.giftinfo.uni-mainz.de


HOMBURG
Informations- und Beratungszentrum für Vergiftungsfälle
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Universitätsklinikum des Saarlandes, Geb. 9
66421 Homburg/Saar
Tel.: 06841/19240 (Notruf) 06841/1628436 (Sekretariat)
Fax: 06841/1621109
giftberatung@uniklinikum-saarland.de
http://www.uniklinikum-saarland.de/giftzentrale

Die Adressen und Telefonnummern sollten so aufbewahrt werden, dass sie jederzeit zugänglich sind.


Einzelnachweise


Literaturverzeichnis

Dr. Bernd Altmayer, Dr. Joachim Eder, Dr. Josef Eichhorn, Beate Fader, Dr. Claudia Huth, Daniela Kameke, Dr. Andreas Kortekamp, Roland Ipach, Dr. Ulrike Ipach, Hans-Peter Lipps, Siegfried Reiners, Dr. Karl-Josef Schirra, Joachim Schmidt, Dr. Christine Tisch, Dr. Ruth Walter (2020): Sachkunde im Pflanzenschutz (Weinbau). 10. überarbeitete Auflage. Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinpfalz, Abteilung Phytomedizin. Neustadt an der Weinstraße.